Goldpreis: In Euro so hoch wie noch nie

Der Goldpreis geht gerade durch die Decke. Nach den Osterfeiertagen wurde die Feinunze an der Börse in London für 1.727,09 Dollar gehandelt. Das ist der höchste Preis seit Ende 2012. In Euro gerechnet stieg die Notierung auf 1.580,09 Euro – das ist der höchste Preis in Euro seit der Einführung der Gemeinschaftswährung.

Der Grund für den Anstieg auf das Rekordhoch liegt auf der Hand. Wegen der Corona-Krise sind die Märkte extrem verunsichert. Die Börsen rutschten dramatisch in den Keller und eine Erholung ist so schnell nicht in Sicht. Die Lage bleibt angespannt, die Auswirkungen der Pandemie auf die Weltwirtschaft können noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden. In diesen turbulenten Zeiten gilt Gold als sicherer Hafen. Die Nachfrage steigt und damit auch der Preis.

Neben der Beliebtheit von Gold-Investitionen in Krisenzeiten gibt es einen weiteren Grund für den rasanten Preisanstieg des gelbglänzenden Metalls: die Geldpolitik der Zentralbanken.

Das „Handelsblatt“ spricht vom größten geldpolitischen Experiment seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Notenbanken produzieren neues Geld in Billionenhöhe, um die globale Wirtschaft während der Corona-Krise zu unterstützen.

Schutz vor der kommenden Inflation

Die deutsche Regierung pumpt Milliarden in die angeschlagene Wirtschaft, unterstützt sowohl Unternehmen als auch die privaten Haushalte. Das ist zwar richtig, kostet jedoch eine Menge. Der Schuldenberg ist schon jetzt gigantisch angewachsen – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Finanzmärkte können die nötigen Mittel zur Finanzierung der gestiegenen Staatsschulden auf keinen Fall bereitstellen. Stattdessen müssen die Zentralbanken die Geldschleusen öffnen – hier sind alle Tabus gefallen, denn die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung haben nun einmal höchste Priorität.

Es steht außer Frage, dass die Auswirkungen des wirtschaftlichen Stillstands mit finanziellen Rettungspaketen abgefedert werden müssen. Dennoch sorgen sich viele deutsche Bürger um ihre Zukunft.

KH-Gold Refinery bezieht neue Büroräume in der Frankfurter Str. 2, 65451 Kelsterbach

Aktuelle Nachrichten aus der Wirtschaft

STRAFZINSEN: SO SCHÜTZEN SIE IHR GELD VOR DEM EZB-WAHNSINN!

die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB kostet deutsche Sparer seit Jahren Milliarden. Doch nun kommt es knüppeldick. Weil die Notenbank die Zinsen immer tiefer ins Minus drückt, rütteln die Banken am vermeintlich letzten Tabu: An der Einführung von Strafzinsen auch für Kleinsparer. Waren bislang in erster Linie vermögende sowie Geschäftskunden davon betroffen, geraten zunehmend auch Verbraucher mit kleineren Guthaben in die Schusslinie der Banken.  
Wer sein Geld also auf einem ganz normalen Konto spart, muss dafür in Zukunft wahrscheinlich bei seiner Bank eine Gebühr bezahlen. Aber das ist nicht alles. Gleich von zwei Seiten wird das Vermögen der Deutschen damit in die Zange genommen: Durch die Inflation und durch die Negativzinsen. Zum ersten Mal überhaupt wird das Ersparte somit nicht nur real, sondern auch nominal entwertet.  
WER NICHT DRAUFZAHLEN WILL, BRAUCHT ALTERNATIVEN!
Wenn Sie nicht tatenlos zusehen möchten, wie das Ersparte immer weniger wird, müssen Sie jetzt handeln. Im derzeitigen Umfeld macht es wenig Sinn, das eigene Geld auf dem Konto liegenzulassen.
 
Deutschland ist eine Sparernation. Rund 57 Millionen Bundesbürger legen monatlich Geld an die Seite. Über 2,5 Billionen Euro liegen derzeit auf Giro- und Tagesgeldkonten. Doch anders als früher, wird das Sparen nicht mehr belohnt. Die Welt steht Kopf. Während Zinsen schon vor Jahren abgeschafft wurden, droht jetzt der nächste Schock. Immer mehr Banken wollen einen sogenannten Negativzins einführen. Also eine Gebühr für das Verwahren von Geld.
Schon bald könnten davon alle Deutschen betroffen sein. Denn Strafzinsen sollen auch auf mittlere und kleinere Bankguthaben eingeführt werden, die bislang verschont wurden. Doch was genau steckt hinter dem negativen Zins und warum sind die Zinsen überhaupt im Keller? Eine zentrale Rolle spielt dabei die Europäische Zentralbank EZB.
SOMMER 2012 – EUROPA VERSINKT IM CHAOS
Die Schuldenkrise erreicht 2012 ihren Höhepunkt. Italien und Spanien werden von Spekulanten attackiert. Griechenland bekommt einen dicken Schuldenschnitt. Irland und Portugal benötigen Hilfskredite und Aktienkurse sowie Anleihen sacken ab. Seit Monaten schon steht nicht nur Europa, sondern auch der Euro unter Beschuss. Gleichzeitig rutscht die Konjunktur in eine Rezession. Europa steht vor einem Scherbenhaufen.
MARIO DRAGHI ZIEHT AM 26. JULI DIE REIßLEINE
Um die Krise zu beruhigen und Europa zusammenzuhalten hält der Chef der Europäischen Zentralbank EZB Mario Draghi seine wohl wichtigste Rede. Vor Investoren in London sagt er unter anderem diesen mittlerweile legendären Satz: „Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes, to preserve the euro“.
Sieben Jahre später wissen wir, was Draghi mit diesem Satz und der Kernaussage „Whatever it takes“ meinte. Die EZB versucht seitdem alles, aber auch alles, um Europa und den Euro vor dem Kollaps zu retten. Aus dem Nichts schafft sie Unsummen an Geld und pumpt es den Wirtschaftskreislauf. Sie manipuliert die Finanzmärkte, greift massiv in den Anleihemarkt ein, drückt die Zinsen somit in den Keller und flutet Europa mit Geld. Ohne das jahrelange Eingreifen der EZB wären zahlreiche Länder und Unternehmen längst pleite. Europa und der Euro würden vermutlich so nicht mehr existieren.
DOCH WAS HAT DIE EZB-POLITIK MIT DEN NEGATIVZINSEN ZU TUN?
Seit Juni 2014 führt die EZB zudem ein Experiment durch. Erstmals wurde damals der sogenannte Einlagenzins in den negativen Bereich gedrückt. Dieser Zinssatz gilt für Geschäftsbanken, die ihr Geld bei der EZB anlegen. Banken müssen also eine Strafgebühr zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Die Idee dahinter: Banken sollen das Geld lieber verleihen. An Unternehmen und Verbraucher. Die das Geld  investieren und ausgeben. Das soll wiederum die Konjunktur ankurbeln, so die Hoffnung. Dieser Einlagenzins wurde seitdem immer tiefer ins Minus abgesenkt. Zuletzt im September 2019 auf minus 0,5 %. Für viele Banken wurde nun eine rote Linie überschritten. Sie wollen die Strafzinsen zunehmend an ihre Kunden weitergeben. Von denen, die es jetzt schon tun, geben 85 % den gesamten Strafzins der EZB an ihre Kunden weiter. Eine alarmierende Zahl.
 
DIE WELT STEHT KOPF
Die Geldpolitik der EZB und auch anderer Notenbanken stellt mittlerweile die gesamte Finanzwelt auf den Kopf. Die Gesetze des Geldes werden außer Kraft gesetzt. Bis vor wenigen Jahren war es Konsens, dass bei Null Schluss sein muss. Weniger als Null geht nicht! Und sich Geld leihen, ohne dafür Zinsen zu zahlen, galt als unvorstellbar. Wer anderen Geld leiht, bekam dafür eine Entschädigung. In Form von Zinsen.
Mittlerweile sind die Zinsen nicht nur bei Null angekommen, sondern auch noch in den negativen Bereich gefallen. Wer sich Geld leiht, bekommt Geld. Rund 13,2 Billionen Dollar aller weltweit gehandelten Staats- und Unternehmensanleihen haben eine negative Verzinsung. Alle Anleihen des deutschen Staates rentieren im negativen Bereich. Selbst Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren sind im Sommer 2019 in den negativen Bereich gefallen. Leiht sich Berlin Geld, werden damit sogar Gewinne eingestrichen. Auch in Frankreich, den Niederlanden und Schweden regiert der Minuszins.
Auch am Immobilienmarkt ist der Zins-Wahnsinn angekommen. Immobilienkredite in Deutschland nähern sich der Nulllinie. Erst im Spätsommer 2019 sind die Zinsen für Immobiliendarlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren und guter Bonität auf ein Rekordtief von 0,4 % gefallen. Was bislang kaum vorstellbar war, könnte schon bald Realität werden. Wer sich Geld von der Bank leiht, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, bekommt Geld geschenkt. Negative Bauzinsen gibt es bereits in Dänemark. Auch hierzulande dürften diese früher oder später eingeführt werden. Selbst die Bundesbank hält Negativzinsen auf Immobilienkredite mittlerweile für denkbar.
EIN ENDE DES ZINS-WAHNSINNS IST NICHT ZU ERWARTEN
In den vergangenen Monaten hat der weltweite Trend fallender Zinsen an Dynamik gewonnen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Das Institut der deutschen Wirtschaft geht davon aus, dass die Zinsen bis mindestens 2050 im Keller bleiben. Allein in den letzten zehn Jahren entgingen deutschen Sparern durch die Niedrigzinsen fast 650 Milliarden Euro, so das Ergebnis einer Studie der DZ-Bank.
Das gesamte Kreditsystem funktioniert nur noch mit niedrigen Zinsen und den andauernden Manipulationen der Zentralbanken. Nachhaltig steigende Zinsen sind insbesondere in Europa für immer ausgeschlossen. Die schwachen Länder würden unter einer höheren Zinslast zusammenbrechen. Die EZB ist gezwungen, die Zinsen durch den eigenen Ankauf von Anleihen dauerhaft niedrig zu halten. Denn wenn eine Anleihe nachgefragt wird und der Kurs dadurch steigt, sinkt auf der anderen Seite die Verzinsung, sprich die Rendite. Kauft die EZB also selber Anleihen, treibt sie damit den Kurs nach oben und drückt gleichzeitig die Rendite nach unten.
GELDPOLITIK SCHAFFT DIE NÄCHSTEN KRISEN
Die Manipulationen der EZB und das Fluten der Märkte mit gigantischen Summen an kostenlosem Geld führt zu massiven Ungleichgewichten und Preisblasen wie beispielsweise bei Immobilien, Anleihen und in Teilen am Aktienmarkt. Wie verwundbar das weltweite Kreditgebäude ist, zeigte sich im September 2019. Als es am US-Interbankenmarkt zu deutlichen Verspannungen kam. Über Nacht schossen die Zinsen plötzlich bis auf zehn % in die Höhe, weil der Geldmarkt völlig ausgetrocknet war. Die US-Notenbank musste daraufhin eingreifen und insgesamt 200 Milliarden Dollar als Sofortmaßnahme zur Verfügung stellen.
 
ALTERNATIVEN ZUM SCHUTZ DES ERSPARTEN!
Zu den größten Verlierern zählen schon jetzt die Sparer. Ihr Geld verliert nicht nur durch die Inflation an Kaufkraft, sondern wird durch Negativzinsen und andere Gebühren immer weniger.  MÖGLICHKEIT MIT DER SIE IHR ERSPARTES SCHÜTZEN 

GOLD UND SILBER ! 
Mit Gold und Silber hätten Sie in 2019 den Strafzinsen und Gebühren die kalte Schulter gezeigt. Von Januar bis Ende September ist der Goldpreis um 18 % und der Silberpreis um 16 % gestiegen. Beide Edelmetalle haben dabei von den weltweit fallenden Zinsen und den drohenden Krisen profitiert. Auch in der Zukunft rechne ich mit weiter steigenden Notierungen. Denn an den aktuellen Rahmenbedingungen dürfte sich nicht viel ändern.
Wer in Gold und Silber investieren möchte, hat dabei grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Zum einen den Kauf von physischen Edelmetallen oder den Kauf von börsengehandelten Finanzprodukten. Wer sich für physisches Gold und Silber entscheidet, sollte grundsätzlich nur bei den großen Händlern wie beispielsweise Proaurum oder Degussa kaufen. Bevorzugt werden sollten Barren und gängige Münzen wie Krügerrand oder Maple Leaf. Auch mit kleineren Beträgen lässt sich bereits ein physisches Edelmetalldepot aufbauen. So kostet beispielsweise der kleinste Goldbarren aktuell etwas mehr als 50 €.

Quelle: Thomas Schwarzer    
Finanz- und Börsenjournalist, 12.2019


 

Inflation

Gold kennt keine Inflation. Geld sehr wohl.

Der deutsche Sparer wird systematisch enteignet.

Durch den Erwerb von Gold können Sie Ihr Vermögen schützen und vermehren.

Gold schützt Ihr Vermögen

und dies seit tausenden von Jahren und vermutlich auch noch weritere tausend Jahre.

Gold: DAS Comeback des Jahres!

Die Titelstory in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄRs dreht sich nicht ohne Grund um Gold. Die Chartformation war und ist explosiv. Gestern hat sich das Ganze in einer ersten Bewegung entladen. Der Goldpreis hat den Schlüsselwiderstand bei 1.307 Dollar aus dem Markt genommen. Der Weg ist jetzt frei Richtung des Hochs aus dem vergangenen Jahr – und darüber hinaus.

Ganz wichtig: Auch die Minenaktien ziehen mit. Nachdem die Papiere in den vergangenen Wochen praktisch im Tiefschlaf gewesen sind, erwachen sie gerade zu neuem Leben. Pluszeichen von 4 bis 5 Prozent standen alleine während des gestrigen Handelstages bei den meisten Papieren zu Buche. Doch das dürfte erst der Anfang gewesen sein. Oder, wie es ein amerikanischer Kollege gestern geschrieben hat: „Game over for the Gold bears.“

Gold ist zurück!

Während die Standardaktien wohl noch bis in den Herbst hinein mit einem stark schwankenden Markt zu tun haben werden, stehen die Ampeln bei Gold auf grün. Für Goldanleger bedeutet das: In den kommenden Wochen lässt sich mit Gold- und Silberminenaktien wohl eine Menge Geld verdienen. Gold ist zurück! Und es gibt keinen Bullenmarkt, der sich mit einem Goldbullenmarkt vergleich lässt.

Bundesrepublik Deutschland